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Warnung vor WhatsApp-Betrugsmasche im Saarland

Symbolfoto.
Symbolfoto.

Warnung vor WhatsApp-Betrugsmasche im Saarland / Schenken Sie

diesen Betrügern keinen Glauben!

Kleinblittersdorf/Saarland. Seit Mai 2021 gehen bei der saarländischen Polizei Anzeigen bezüglich Betrugsdelikte unter Nutzung des Messengerdienstes WhatsApp ein. In der letzten Zeit mehren sich diese Anzeigen. Die Tatausführungen sind mit denen des sogenannten Enkeltricks vergleichbar. Erst gestern waren die Betrüger wieder erfolgreich. Sie erbeuteten über 1.000 Euro von einer 60-jährigen Frau aus Blieskastel.

 

Diese noch relativ neue Masche läuft meistens nach folgendem Schema ab: Die potentiellen Opfer erhalten per WhatsApp eine Nachricht von einer

unbekannten Nummer. In dieser geben sich die Kriminellen beispielsweise als Sohn oder Enkel aus und versuchen ihre Opfer durch Vorspielen eines finanziellen Engpasses oder einer Notlage von einer Überweisung zu überzeugen. Hierbei nutzen die Täter die Hilfsbereitschaft der Opfer aus und setzen diese auch durch vermehrte Nachrichten unter Druck.

 

Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie folgende Tipps beachten:

 

   - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!

 

   - Seien Sie vorsichtig mit der Veröffentlichung persönlichen Daten

     - wie zum Beispiel der Handynummer - im Internet!

 

   - Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand von einer unbekannten

     Nummer schreibt und sich als Verwandter ausgibt. Rufen Sie den

     Verwandten unter der Ihnen bekannten Nummer an, um

     sicherzugehen!

 

   - Das eigene WhatsApp-Profilbild kann den Tätern Hinweise über das

     Alter liefern. Dadurch erfahren die Täter, ob sie ihre

     potenziellen Opfer als "Oma" oder "Opa" anschreiben müssen. In

     den Privatsphäre-Einstellungen von WhatsApp, können Sie

     auswählen, wer das eigene Profilbild sehen darf!

 

   - Wenn Überweisungen bereits veranlasst wurden, kontaktieren Sie

     unverzüglich das Geldinstitut, um die Zahlungen rückgängig zu

     machen!

 

   - Sichern Sie den Chatverlauf und erstatten Sie Anzeige bei ihrer

 

     zuständigen Polizei!

Text: Landespolizeipräsidium Saarland. Foto: Pixabay.